
Di und Mi, 20:30 Uhr

Laura Jurd: trumpet, Cori Smith: viola, Tara Cunningham: guitar, Ruth Goller: bass, Corrie Dick: drums

Laura Jurd: trumpet, Cori Smith: viola, Tara Cunningham: guitar, Ruth Goller: bass, Corrie Dick: drums
Fesselnde Mischung aus Jazz und Folk.
Der körnige, warme Klang der britischen Trompeterin Laura Jurd atmet die Weite der Legenden und Ahnen. Cori Smith verstärkt mit ihrem erdigen Sound die bezaubernde Yorkshire-Magie, während Tara Cunningham die verschiedenen Genres und Spannungen souverän mit herben Harmonien und virtuosen Soli verbindet. Ruth Goller gibt der Musik mit dynamischen Basslinien den nötigen Drive und Corrie Dick setzt gezielt leichte Impulse. Die Band erschafft eine melodische Welt voller Mystik, Sehnsucht und überraschenden Wendungen, die von einer gelassenen Intensität getragen wird. «Rites and Revelations» hat Jurd 2025 bei Bandcamp herausgebracht.
Do, 20:30 Uhr

Sibyl Hofstetter: vocals, Lea Gasser: accordion, Thomas Dürst: bass
Leichtfüssiger Jazz und Pop mit einer Prise Chanson.
Die markante, tragende Stimme von Sibyl Hofstetter, der frische Wind von Lea Gassers Akkordeon und der sonore Bass von Thomas Dürst entführen das Publikum mit eigenen Arrangements in die Welt von selten gespielten, stimmungsvollen Jazz-Songs und Chansons. Im neuen Programm «Plötzlich ging die Sonne aus» bearbeiten die Musiker:innen Perlen aus dem deutschen, französischen und englischen Liederreichtum mit berührenden, mal aufmüpfigen Texten und begeistern auch mit eigenen Kompositionen. Ein Abend voller Humor, Poesie und eingehenden Melodien.

Sibyl Hofstetter: vocals, Lea Gasser: accordion, Thomas Dürst: bass
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Zuza Jasinska: vocals (nur/only 5.6.), Wanja Slavin: alto sax/synths, Johannes Lauer: piano/trombone, Bertram Burkert: guitar, Lucy Liebe: bass, Maximilian Stadtfeld: drums

Zuza Jasinska: vocals (nur/only 5.6.), Wanja Slavin: alto sax/synths, Johannes Lauer: piano/trombone, Bertram Burkert: guitar, Lucy Liebe: bass, Maximilian Stadtfeld: drums
Groovende Fusion aus komplexer Lyrik und spontaner Interaktion.
Der preisgekrönte Saxophonist Wanja Slavin bahnt sich mit selbstbewusstem Eigensinn und verlässlicher Intuition seinen eigenen Weg im avantgardistischen Spiel. In «libelle» fokussiert er sich auf ausdrucksstarke Melodien. Weil die künstliche Intelligenz die Musikproduktion immer stärker beeinflusst, hat er sich danach gesehnt, sich wieder der direktesten und lebendigsten Form des musikalischen Ausdrucks zu widmen: der Improvisation. Mit seinen hervorragenden Musiker:innen spaziert Slavin sensibel durch ein Labyrinth verschiedener Genres und überzeugt mit einer emotionalen Tiefe und einer eindringlichen Atmosphäre.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Musina Ebobissé: tenor sax, Olga Amelchenko: alto sax, Simon Chivallon: piano, Etienne Renard: bass, Stéphane Adsuar: drums
Facettenreicher, zeitgenössischer Jazz mit impressionistischem Flair.
Der französische Saxophonist Musina Ebobissé ist einer der markantesten Stimmen der aktuellen europäischen Jazzszene. Einem subtilen Klanglabor gleich, vereint seine Band fliessend die unterschiedlichsten Genres, öffnet sich für kontemplative, ruhige Momente und begeistert mit wunderschönen Harmonien und differenzierten Soli. Wie aus einem Guss heraus verbinden die Musiker:innen die rhythmische Sprache des modernen Jazz mit zeitgenössischer Musik und den impressionistischen Klangfarben des 20. Jahrhunderts. Atmosphärischer, poetischer Sound, der zum Geniessen einlädt.

Musina Ebobissé: tenor sax, Olga Amelchenko: alto sax, Simon Chivallon: piano, Etienne Renard: bass, Stéphane Adsuar: drums
Do, 20:30 Uhr

Jakob Bänsch: trumpet, Niklas Roever: piano, Jakob Obleser: bass, Leo Asal: drums

Jakob Bänsch: trumpet, Niklas Roever: piano, Jakob Obleser: bass, Leo Asal: drums
Hypnotische Verschmelzung von Impressionismus und Jazz.
Jakob Bänsch schöpft seine Inspiration vor allem von Ravel und Debussy sowie aus dem Modern Jazz eines Herbie Hancock der 1960/70-Jahre. Der unverwechselbare, zarte und doch groovende Sound zieht das Publikum sofort in den Bann und ist von Lyrik, symphonischer Dramaturgie, epischer Intensität und Virtuosität durchdrungen. Mit seinem wandelbaren, fein modulierten Ton fängt Bänsch die Essenz jedes Songs ein, während Niklas Roever mit dichten Harmonien den impressionistischen Touch intensiviert. Jakob Obleser erdet dazu mit einem achtsamen Bass und ergänzt dynamisch, während Leo Asal mit flinken Drums zeitgenössische Vibes einbringt.
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Fernando Brox: flute, Álvaro Ocón: trumpet, Iannis Obiols: piano, Nadav Erlich: bass, Iago Fernández: drums
Differenzierter, zeitgenössischer Jazz auf höchstem Niveau.
Die Einflüsse in Álvaro Ocóns «Life Dissonance» (2025 bei AMP erschienen) gehen von den reichen Texturen der europäischen Jazzorchestrierung über die Feinheiten der Dissonanz als Mittel zum Ausdruck bis zur rhythmischen Vitalität des modernen amerikanischen Jazz. Aufhorchen lässt Ocóns wunderschöner, lyrischer Klang auf der Trompete und Fernando Brox’ strahlende Soli, die virtuos, aber immer melodiös bleiben. Pianist Iannis Obiols beeindruckt mit subtilen Akkorden und Nadav Erlich sowie Iago Fernández bilden ein Traumgespann einer präzisen, antreibenden Rhythm-Section mit Sinn für nuancierte Dynamik.

Fernando Brox: flute, Álvaro Ocón: trumpet, Iannis Obiols: piano, Nadav Erlich: bass, Iago Fernández: drums
Di und Mi, 20:30 Uhr

Mirna Bogdanović: vocals, Povel Widestrand: piano, Peter Meyer: guitar, Igor Spallati: bass, Philip Dornbusch: drums

Mirna Bogdanović: vocals, Povel Widestrand: piano, Peter Meyer: guitar, Igor Spallati: bass, Philip Dornbusch: drums
Melodischer Vocal-Jazz mit Pop-Elementen.
Mirna Bogdanovićs sanfte Stimme berührt vom ersten Ton an. Die gebürtige bosnisch-slowenische Sängerin ist in Berlin fest als emotionale Songwriterin und Musikerin etabliert und präsentiert einen atmosphärischen Sound, der reichhaltig, facettenreich und modern ist. Sie baut Schichten von Gesangsharmonien, Synthesizer-Texturen und Effekten auf und verwebt sie organisch zu einem komplexen, verträumten Klang. Eine poetische Musik, die das Publikum einlädt, der eigenen inneren Traurigkeit und Sehnsucht nachzugehen.
Do, 20:30 Uhr

Julius Gawlik: tenor sax/clarinet, Thorbjørn Stefansson: bass, Marius Wankel: drums
Melodische Klangwelt aus experimentellem, zeitgenössischem Jazz.
Dream Big Fishs Sound verblüfft durch spontane Wendungen, die achtsam einfliessen und den roten Faden nicht unterbrechen. Die Musiker kreieren ein lebendiges, sich stetig wandelndes Klangkonstrukt feiner Nuancen. Ihre Essenz sind dichte Grooves, prägnante rhythmische Muster und wiederkehrende Melodien. Julius Gawliks breiter, warmer Ton verliert nie die Erdung und bildet einen wohltuenden Kontrast zum filigranen Rhythmus-Geflecht von Thorbjørn Stefansson und Marius Wankel. Eine faszinierende Reise durch freie Gefilde, in denen stets eine harmonische und melodische innere Balance mitschwingt.

Julius Gawlik: tenor sax/clarinet, Thorbjørn Stefansson: bass, Marius Wankel: drums
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Jorge Rossy: vibes/Marimba, Kevin Hays: piano

Jorge Rossy: vibes/Marimba, Kevin Hays: piano
Leises, lyrisches Tête-à-Tête zweier Grossmeister.
«The Wait», ist das erste gemeinsame Album von US-Pianist Kevin Hays und Multi-Instrumentalist Jorge Rossy, obwohl sie bereits seit 25 Jahren zusammen spielen. Mit ihrem filigranen Sound öffnen sie Raum und Zeit und atmen im Einklang mit der Musik. Mal übernimmt der eine die Melodie, mal unterstützt der andere. Sie wechseln zwischen perkussiven, linearen und harmonischen Möglichkeiten ihrer Instrumente ab und fügen fein abgestimmte, nuancierte Soli ein. Ab und zu setzen sie intensive Kontraste und verweben ihr Spiel dichter zu einer träumerischen, hypnotischen Atmosphäre – frei jeglicher oberflächlichen Effekthascherei. Eine feine, zutiefst poetische Musik, die sanft nachhallt.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Maj Berit Guassora: trumpet/flugelhorn, Cecilie Strange: tenor sax, Andreas Bernitt: violin, Marc Méan: piano/electronics, Jesper Thorn: bass
Elektroakustischer Jazz mit introspektiver Melancholie.
Jesper Thorns zauberhafter, sphärischer Sound geht direkt ins Herz. Mit untrüglichem Gespür für reduzierte, klare Melodien und sparsamen Arrangements führt der dänische Bassist die Tradition des skandinavischen Jazz facettenreich weiter. Achtsam lässt er komplexe Basslinien kongenial um Piano, Trompete, Saxophon und Violine zusammenfliessen und erzeugt so einen vielschichtigen, träumerischen Sound. Die emotionale Tiefe und Sehnsucht seiner Songs berühren und tauchen das Publikum in eine tröstende, umarmende Klangwelt ein, die nachklingt.

Maj Berit Guassora: trumpet/flugelhorn, Cecilie Strange: tenor sax, Andreas Bernitt: violin, Marc Méan: piano/electronics, Jesper Thorn: bass
Do, 20:30 Uhr
Big Band Night

Francesca Gaza: conductor, Nicola Bernhard, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Alvaro Ocon: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sarah El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone, Lucas Wirz: bass trombone, Fernando Brox: trombone/flute, Alan Plachta: guitar, Michal Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums

Francesca Gaza: conductor, Nicola Bernhard, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Alvaro Ocon: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sarah El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone, Lucas Wirz: bass trombone, Fernando Brox: trombone/flute, Alan Plachta: guitar, Michal Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Big Band Night
Das Basel Jazz Orchestra mit Alan Plachta als Gast.
Die lokale Big Band begeistert das bird’s-eye-Publikum immer wieder mit ihrer differenzierten, wunderschönen Musik. Die kreative Wirkungsstätte von Musiker:innen und Komponist:innen aus Basel präsentiert eleganten, facettenreichen Big-Band-Sound, zeitgenössischen Jazz und eine Prise internationales Flair. Ab und zu lädt die Band einen Gast ein – an diesem Abend ist es der herausragende, argentinische Komponist und Gitarrist Alan Plachta, der heute in Uruguay lebt. Mit seinen pulsierenden Arrangements mit dem typischen Candombe (traditionelle, afro-uruguayische Rhythmen) begeistert er für ein Set lang das Publikum.
Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely

Fr und Sa, 20:30 Uhr

Theo Croker: trumpet, Tyler Bullock II: keys, Eric Wheeler: bass, Koleby Royston: drums

Theo Croker: trumpet, Tyler Bullock II: keys, Eric Wheeler: bass, Koleby Royston: drums
Groovende Verschmelzung von Jazz, Hip-Hop und Neo-Soul.
Der Grammy-nominierte US-Trompeter Theo Croker begeistert international mit seiner genrefluiden, poetischen Musik. Mit seinen lyrischen, luftigen Melodiebögen in der Tradition eines Miles Davis, die er sanft über elektronische Beats schweben lässt, erschafft er eine atmosphärische Klangwelt, die zeitlos und doch aktuell klingt. Croker erzählt subtil ausdrucksstarke Storys und nutzt die Trompete gleichzeitig auch als texturgebende Kraft, die sich nahtlos in die betörende Soundlandschaft aus Samples, Beats und komplexen Synthesizer-Harmonien verwebt. Ein tief emotionaler Sound, der von innerer Intensität und authentischer Schönheit vibriert. Theo Crokers neuestes Album «Dream Manifest» ist 2025 erschienen.
Mi und Do, 20:30 Uhr

Maurice Storrer: tenor sax, Jacob Sur: piano, Marius Sommer: bass, Aaron Leutenegger: drums
Spannungsgeladene Balance zwischen kraftvoller Intensität und Fragilität.
Das Maurice Storrer Quartett lotet die Grenzen von Struktur und Improvisation mit eleganter Finesse aus und verbindet feinfühlig die Ästhetik des Modern Jazz mit der Strahlkraft des zeitgenössischen Jazz. Storrer berührt mit einem warmen Klang am Saxophon, den er in höheren Registern prägnant verschärft und in virtuose Läufe eruptieren lässt. Mit Jacob Surs distinguiertem, perlenden Pianospiel und der groovenden Rhythm Section begeistert die Band auf der ganzen Bandbreite. Das Debütalbum «Foureign Language» erschien im August 2025 bei Unit Records.

Maurice Storrer: tenor sax, Jacob Sur: piano, Marius Sommer: bass, Aaron Leutenegger: drums
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Matthias Spillmann: trumpet/flugelhorn, Anna-Lena Schnabel: alto sax/flute, Andreas Lang: bass, Moritz Baumgärtner: drums

Matthias Spillmann: trumpet/flugelhorn, Anna-Lena Schnabel: alto sax/flute, Andreas Lang: bass, Moritz Baumgärtner: drums
Lyrische Komprimierung aufs Wesentliche.
Das Trio zelebriert mit Eleganz die Keimzelle des Jazz: Melodie und Rhythmus in reinster Form. Matthias Spillmann betört dabei mit seinem sphärischen Klang, Andreas Lang begeistert mit flinken Bassläufen und Moritz Baumgärtner beeindruckt mit einem dynamischen Spiel. Ob Standards von Monk, Mingus, Ornette oder eigene Stücke – mit ungeschliffenem Ausdruck erforschen sie neue Territorien und stossen zum strahlenden Kern vor. Für diese Tournee ist die deutsche preisgekrönte Saxophonistin Anna Lena Schnabel dabei, die mit ihren ausgeklügelten und expressiven Soli beeindruckt.
Mi und Do, 20:30 Uhr

Alden Hellmuth: alto sax, Yvonne Rogers: piano, Mathias Højgaard: bass, Timothy Angulo: drums
Rasanter Höhenflug zwischen Freiheit, Intuition und Komposition.
Alden Hellmuths «Tether» konzentriert sich auf Dichte, Bewegung und die Schwere der tiefen Frequenzen. Die Band erkundet intensiv und mit pulsierender Dynamik eine beeindruckende Vielfalt an Stimmungen, Klängen und Texturen. Mit ihrer anspruchsvollen kompositorischen Vision und ihrem prägnanten und expressiven Saxophonspiel hat Hellmuth mit den unverwechselbaren Stimmen ihrer Band und Live-Elektronik ein neues Klanguniversum geschaffen, das beeindruckt. Das Album ist letzten Juni beim Berliner Plattenlabel Leiter Verlag erschienen.

Alden Hellmuth: alto sax, Yvonne Rogers: piano, Mathias Højgaard: bass, Timothy Angulo: drums
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Carlo Nardozza: trumpet, Igor Gehenot: piano, Werner Lauscher: bass, Olivier Chavet: drums

Carlo Nardozza: trumpet, Igor Gehenot: piano, Werner Lauscher: bass, Olivier Chavet: drums
Nostalgische Grooves, schöne Motive und dichte Harmonien.
Musik und Natur prägen den Drummer Olivier Chavet, der sowohl Musiker als auch Agrarwirt ist, seit seiner Kindheit. Kein Wunder, ist der Sound von «Racines» des in Aachen geborenen Belgiers aus einer innigen Verbindung zur Natur entsprungen. Man spürt im mystischen Trompetenspiel Carlo Nardozzas die tiefe Sehnsucht nach einem einfachen, natürlichen Leben. Igor Gehenots dichte Harmonien und sanfter Anschlag, Werner Lauschers sonorer Bass sowie Chavets subtile, federnde Rhythmen verstärken den Zauber des organischen, fliessenden Interplays und lassen das Publikum in eine Welt feiner Zwischentöne eintauchen. Das Debütalbum «Racines – wenn Jazz auf Natur trifft» ist diesen April veröffentlicht worden.
Mi und Do, 20:30 Uhr

Sylvain Rifflet: tenor sax/clarinet, Bettina Kee: keys, Vincent Taeger: drums
Erfrischende Kombination aus alternativem Jazz und Indie-Pop.
Der preisgekrönte Saxophonist und Klarinettist Sylvain Rifflet hat eine tiefe Affinität zur repetitiven und minimalistischen Musik. Mit seinem experimentellen Trio aus Bettina Kee und Vincent Taeger kreiert er phantasmagorische Landschaften, die freie Improvisation, immersive Klangtexturen und hypnotische Rhythmen miteinander verbinden. Kees Synthesizer verdichtet das fesselnde und artikulierte Spiel von Rifflet, während Taeger den intensiven Austausch mit fliessenden, präzisen Beats trägt. Rifflet erweitert die Genre-Grenzen und bewegt sich dabei zwischen Erkundung, Trance und Klangpoesie. «We Want Stars» ist 2024 beim Label Magriff erschienen.

Sylvain Rifflet: tenor sax/clarinet, Bettina Kee: keys, Vincent Taeger: drums
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Rodrigo Botter Maio: alto-/soprano saxes/flute, Floriano Inácio Jr.: piano/cavaquinho, Dudu Penz: bass/e-bass, Mauro Martins: drums

Rodrigo Botter Maio: alto-/soprano saxes/flute, Floriano Inácio Jr.: piano/cavaquinho, Dudu Penz: bass/e-bass, Mauro Martins: drums
Poetische Fusion aus Jazz und brasilianischer Tradition.
In «Duas Moradas» (Zwei Heimstätten) nimmt Pianist und Bandleader Floriano Inácio Jr. das Publikum feinfühlig mit auf seine Reise von der Metropole São Paulo, wo er geboren ist, bis nach Bülach, wo er heute lebt. Rodrigo Botter Maio interpretiert dabei die einnehmenden Melodien ausdrucksstark, während Inácio abwechselnd mit Piano und Cavaquinho zeitgenössische Harmonien einfliessen lässt. Die mitreissende Rhythm Section mit dem groovenden Dudu Penz und dem grandiosen Mauro Martins lassen dazu die Vielfalt der brasilianischen Rhythmen aufleben. Ein purer Genuss für alle Fans des brasilianischen Jazz!


Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely


Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely
Mi und Do, 20:30 Uhr

Dave Gisler: guitar, Raffaele Bossard: bass, Lionel Friedli: drums
Packende Mischung aus Jazz, Rock, Punk und Noise.
Gitarrist Dave Gisler hat eine eindringliche und facettenreiche Klangsprache zwischen raffinierten Soli und freien Ausbrüchen entwickelt und kostet die Möglichkeiten einer genresprengenden Musik eigenwillig aus. Sein Sound ist mal roh und expressiv, dann wieder versöhnlich lyrisch und sanft. Organisch fügt sich Raffaele Bossard mit präzisen Basslinien ein und Lionel Friedli begeistert mit einem geschmeidigen Rhythmusteppich. Die Musik atmet eine natürliche Dynamik in einer dichten, fesselnden Atmosphäre. Das neuste Album «The Flying Mega Doghouse» wurde letzten Oktober bei Intakt Records veröffentlicht.

Dave Gisler: guitar, Raffaele Bossard: bass, Lionel Friedli: drums
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Nicoló Ricci: tenor sax, Jesse Schilderink: baritone/tenor saxes, Alessandro Fongaro: bass, Sun-Mi Hong: drums

Nicoló Ricci: tenor sax, Jesse Schilderink: baritone/tenor saxes, Alessandro Fongaro: bass, Sun-Mi Hong: drums
Zeitgenössischer Jazz frei jeglicher Konventionen.
Mit nur Saxophonen, Bass und Schlagzeug sucht Bassist Alessandro Fongaro in «Pietre» die melodische und rhythmische Herausforderung. Seine Musik stottert, kollabiert und drängt voran – eingebettet in berührende Geschichten, die sich intensiv, aber auch sensibel manifestieren. Die Saxophonisten Nicoló Ricci und Jesse Schilderink schaukeln sich in beeindruckender Ausdruckskraft hoch und werfen sich gegenseitig unerwartete Bälle zu, getragen von einem eng verflochtenen Rhythmusnetz des versatilen Basses von Fongaro und Sun-mi Hongs virtuosen Drums. Ein roher, drängender und zutiefst expressiver Sound. Das gleichnamige Album hat Fongaro 2024 auf Bandcamp veröffentlicht.
Fr, 18:30 Uhr
Open Air Bühne Engelhof
Em Bebbi sy Jazz

Benjamin Danech: trumpet, Roger Greipl: tenor/bariton sax, Valerio Lepori: trombone, Tobias Künzli: keys, Jonas Künzli: bass, Flavio Viazzoli: drums
Em Bebbi sy Jazz
Mitreissender Swing mit einer Prise Selbstironie.
Die sechs leidenschaftlichen Musiker von The Sheiks versetzen das Publikum sofort zurück in die Roaring Twenties – ihre Musik ist frisch, laut, groovy und humorvoll. Mit ihrer einzigartigen Energie und erfrischenden Lockerheit bringen sie jede Hüfte zum Schwingen und auch die müdesten Füsse zum Wippen. Berauscht vom Jazz der Anfänge, begeistert die Band mit zeitlosem Hitmaterial und eingängigen Eigenkompositionen. Achtung, die übersprudelnde Lebensfreude ist hochansteckend und zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Let’s celebrate!

Benjamin Danech: trumpet, Roger Greipl: tenor/bariton sax, Valerio Lepori: trombone, Tobias Künzli: keys, Jonas Künzli: bass, Flavio Viazzoli: drums
Fr, 21:30 Uhr
Open Air Bühne Engelhof
Em Bebbi sy Jazz

Debora Monfregola: vocals, Charlotte Lang: alto sax/flute/vocals, Lukas Reinert: trombone/vocals, Catherine Tang: keys/vocals, Daniel Somaroo: e-bass, Max Liebenberg: drums

Debora Monfregola: vocals, Charlotte Lang: alto sax/flute/vocals, Lukas Reinert: trombone/vocals, Catherine Tang: keys/vocals, Daniel Somaroo: e-bass, Max Liebenberg: drums
Em Bebbi sy Jazz
Eintauchen in Jazz, Dream Pop und folkigem Storytelling.
Sängerin Debora Monfregola mit italienischen Wurzeln betört vom ersten Ton an mit ihrer sphärischen Musik, die in einer magischen Zauberwelt aus warmem Gesang, sehnsüchtigen Harmonien (Catherine Tang) und funkigen Beats (Rhythm Section: Daniel Somaroo und Max Liebenberg) schwebt. Ihre Stimme ist träumerisch, fordernd, kindlich und aufwirbelnd zugleich. Die Bläser:innen Charlotte Lang und Lukas Reinert geben der melancholischen Atmosphäre noch mehr Tiefe und Struktur und brillieren auch in ihren Soli. Ein Konzert voller Zauber und Poesie.
Mi, 20:30 Uhr

Alessio Cazzetta: guitar, Thiago Duarte: bass, Diego Piñera: drums
Amalgam aus Post Bop, Heavy-Metal-Elementen und meditativen Klangwelten.
Alessio Cazzetta erschafft mit nur Gitarre, Bass und Drums ein verdichtetes,vielseitiges und eigenwilliges Musikuniversum, das begeistert. Mit melodiösen Soli, die immer einem roten Faden folgen und in sich rund sind, den flinken Bassläufen von Thiago Duarte und dem virtuosen Rhythmusteppich von Diego Piñera kreiert er einen transzendentalen Raum, der vor Kreativität und Schöpfungspotential vibriert. Ein wunderschönes Konzert der feinen Töne, die sich weit ausbreiten können. Cazzettas neuestes Album EMAHO (aus dem Tibetischen e-ma-ho – «wie wunderbar») erscheint diesen November bei Unit Records.

Alessio Cazzetta: guitar, Thiago Duarte: bass, Diego Piñera: drums
Do, 20:30 Uhr
Big Band Night
Big Band Night
Das BJO spielt Musik von Rafael Karlen.
Unsere lokale Big Band begeistert das Publikum immer von Neuem mit ihrer differenzierten Musik. An diesem Donnerstag zeigt sie ihre eigene geballte Schaffenskraft mit neuen Stücken des Saxophonisten Rafael Karlen. Wir dürfen uns auf eine Reise durch reichhaltige, ausdrucksstarke und kraftvolle Musikwelten und fein orchestrierte Kompositionen freuen, welche die gesamte Klangpalette der Big Band zur Geltung bringen
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Florian Trübsbach: alto/soprano saxes, Philipp Brämswig: guitar, Rainer Böhm: piano, Matthias Akeo Nowak: bass, Jonas Sorgenfrei: drum
Feuerwerk an Virtuosität und impressionistische Klangfülle.
Drummer Jonas Sorgenfrei verflicht auf harmonischer Ebene zauberhafte, träumerische Sounds zu einer melancholischen, intensiven Atmosphäre, durch die Saxophonist Florian Trübsbach mit klarem, filigranem Ton und verspielten Soli mäandert. Pianist Rainer Böhm und Gitarrist Philipp Brämswig fächern dabei in eng verflochtenem Spiel eine schillernde Harmonik auf, während Bassist Matthias Akeo Nowak das alles verbindende Fundament liefert. Sorgenfrei schliesslich lässt dieses Kleinod auf seinem fliessenden, präzisen Rhythmusteppich abheben. Musik, die durch den Raum schwebt und die Zeit ausdehnt. Im Januar 2026 erschien das neue Album «Cracks In The Silence» bei Unit Records.

Florian Trübsbach: alto/soprano saxes, Philipp Brämswig: guitar, Rainer Böhm: piano, Matthias Akeo Nowak: bass, Jonas Sorgenfrei: drum
Mi, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Andreas Tschopp: trombone, Dave Gisler: guitar, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Jonas Ruther: drums, Rocco Wäger: percussion

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Andreas Tschopp: trombone, Dave Gisler: guitar, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Jonas Ruther: drums, Rocco Wäger: percussion
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien
Auf der Suche nach der Balance zwischen Improvisation und Kontrolle.
Unter den jüngeren Jazzmusiker:innen Südafrikas sticht der in Kapstadt aufgewachsene Trompeter Robin Fassie heraus. Mit seinem gleichermassen klaren und warmen Klang schafft er einen höchst emotionalen Sound. Fassie strebt eine tiefe Verbindung zwischen der Musik und dem Publikum an, indem er mit den sphärischen Improvisation einerseits einen Flow erschafft, andererseits aber auch die Kontrolle behält. Wir freuen uns auf einen reichhaltigen und intimen Abend, an dem wir Fassie auf seiner Reise begleiten dürfen.
Do, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien

Lukas Thoeni: trumpet/flugelhorn/efx, Andreas Tschopp: trombone/mbira/efx, Kenny Niggli: piano/vocoder/synths, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums/vocals
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien
Was kann Technologie zur Weiterentwicklung musikalischer Identitäten beitragen?
Dem Basler Publikum ist der Schlagzeuger Sphelelo Mazibuko aus zahlreichen Projekten als grossartiger Sideman bekannt. 2025 hat er sein lang erwartetes Debutalbum Faces veröffentlicht. Aufbauend auf diesen Kompositionen erkundet er nun, wie musikalische Identitäten sich aufgrund von Technologie, elektronischen Elementen und Künstlicher Intelligenz weiterentwickeln. Die südafrikanisch-schweizerische Band lotet aus, wie Musikschaffende neue Möglichkeiten nutzen und doch Traditionen wahren können, um zusammen die Zukunft des Jazz und der improvisierten Musik zu gestalten.

Lukas Thoeni: trumpet/flugelhorn/efx, Andreas Tschopp: trombone/mbira/efx, Kenny Niggli: piano/vocoder/synths, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums/vocals
Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely


Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely
Fr, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Siyasanga Charles trombone, Kirill Kretsu: piano, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien
Eine Erkundung neuer und experimenteller Sphären, die den südafrikanischen Kanon ehren.
Ruhig und beharrlich treibt Vimbs Mavimbs die New Wave des Jazz in Südafrika vorwärts. Als Sideman brilliert er in den verschiedensten Formaten und gilt als einer der vielseitigsten Musiker, die Südafrika jüngst hervorgebracht hat. Sein Debutalbum «Late Bloomer» zeugt von der Tiefe einer künstlerischen Stimme, die während Jahren reifen konnte und in dieser Zeit einen Schatz von Kultur, Geschichte und Spieltechnik absorbiert hat. Dieses Projekt lässt uns daran teilhaben, wenn ein im Hintergrund gereifter Musiker seine innere Welt dem Publikum öffnet.

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Siyasanga Charles trombone, Kirill Kretsu: piano, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums
Sa, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Rita Ekes: alto sax, Victoria Mozalevskaya: tenor sax. Siyasanga Charles: trombone, Kirill Kretsu: piano, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums

Robin Fassie: trumpet/flugelhorn, Rita Ekes: alto sax, Victoria Mozalevskaya: tenor sax. Siyasanga Charles: trombone, Kirill Kretsu: piano, Vimbs Mavimbs: e-bass/bass, Sphelelo Mazibuko: drums
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien
Afrikanische Rhythmen verschmelzen mit Jazzharmonien und einem farbenreichen Klang.
Ausgehend von ihrem reichen südafrikanischen kulturellen Erbe und ihrer vielfältigen musikalischen Palette verfolgt Siyasanga Charles einen zutiefst persönlichen und kreativen Ansatz. Die Kapstädter Posaunistin erkundet die Schnittstelle zwischen südafrikanischen Rhythmen, dem Geschichtenerzählen und einer modernen Jazzsprache, verbunden mit einer Vielzahl musikalischer Einflüsse, die ihre Identität als Künstlerin geprägt haben. Dabei zeichnen sich ihre Kompositionen durch emotionale Nuancen, technische Brillanz und einen unverkennbaren Innovationsgeist aus, die ihre klassische Ausbildung wie auch ihre tiefe Verbundenheit mit afrikanischen Musiktraditionen widerspiegeln.