
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Rahel Talts: piano, Donatas Petreikis: tenor/soprano sax, Mariusz Praśniewski: bass, Jesper Lørup Christensen: drums

Rahel Talts: piano, Donatas Petreikis: tenor/soprano sax, Mariusz Praśniewski: bass, Jesper Lørup Christensen: drums
Eleganter Jazz mit Einflüssen aus baltischer und nordischer Volksmusik.
Die aufstrebende, preisgekrönte estnische Pianistin Rahel Talts lebt heute in Dänemark, wo sie auch mit ihren Mitstudenten diese Band gegründet hat. Ihr energiegeladener, lyrischer Sound begeistert durch schöne, eingängige Melodien, dichte Harmonien und mitreissende Beats Talts improvisiert präzise und fein artikuliert mit einem souveränen Gespür für einen tiefen emotionalen Ausdruck, den sie nie übertreibt. Ihre Musik gewinnt dadurch eine pulsierende, kernige Energie, die stets nach vorne strebt, aber nie beliebig wirkt und in einer anspruchsvollen Ästhetik strahlt. Ihr neuestes Album «Back and Forth» hat sie 2025 auf Bandcamp veröffentlicht.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Uli Kempendorff: tenor sax/clarinet, Christopher Dell: vibes, Marc Ducret: guitar (7.10.), Søren Kjergaard: piano, Jonas Westergaard: bass, Peter Bruun: drums
Differenzierter Jazz zwischen abstrakt und konkret.
Uli Kempendorffs «FIELD» fasziniert mit einem eigenwilligen Sound aus leichten, wohldosierten Impulsen des Vibraphons und freien, jedoch warmen und sanften Improvisationen, die eine harmonische Homogenität atmen. Souverän kreieren die Musiker ein subtil verwobenes Avantgarde-Geflecht voller multidirektionaler Kontrapunkte, das tief im swingenden Jazz verwurzelt ist und vor einer besonderen Strahlkraft strotzt. Die Balance aus offener und zugleich präziser artikulierter Form und komplexen Melodien, denen man stets folgen kann, überrascht mit einem versöhnenden Gefühl der immerwährenden Ganzheit.

Uli Kempendorff: tenor sax/clarinet, Christopher Dell: vibes, Marc Ducret: guitar (7.10.), Søren Kjergaard: piano, Jonas Westergaard: bass, Peter Bruun: drums
Do, 20:30 Uhr

Andrina Bollinger: vocals/guitar/piano, Jules Martinet: bass, Arthur Hnatek: drums

Andrina Bollinger: vocals/guitar/piano, Jules Martinet: bass, Arthur Hnatek: drums
Mitreissender Mix aus Jazz, Avant-Pop, Lyrik und Performance.
Sängerin, Gitarristin und Pianistin Andrina Bollinger entzieht sich jeglichen Kategorien. Ihre Kunstform ist ein multisensorisches Ganzes, bestehend aus Feldaufnahmen, fragmentarischen Erzählungen und emotional geprägten Klanglandschaften. Inspiriert von ihren Engadiner Wurzeln und Interpret:innen des experimentalen Pop, mäandert Bollinger mit eindringlich samtener Stimme zwischen Klang, Bild und Bewegung. Sie wechselt innerhalb der Instrumente, schreit, singt, summt, schrummt und stösst ihre Band immer wieder in Momente kontrollierter Instabilität. Ein orchestrierter Freiflug im Geiste der Improvisation. Im Frühjahr hat Bollinger ihr zweites Studioalbum «Island of Way Back» auf Bandcamp veröffentlicht.
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Pablo Held: piano, Eran Har Even: guitar/e-bass, Ziv Ravitz: drums
Poetischer, zeitgenössischer Jazz mit einer pulsierenden Energie.
Mit «Meeting Point» lädt der israelische Musiker Eran Har Even, der heute in Holland lebt, zwei der markantesten Improvisatoren Europas – den Pianisten Pablo Held und den Drummer Ziv Ravitz – zu einem gemeinsamen musikalischen Dialog ein, der durch jahrelangen künstlerischen Austausch geprägt ist. Helds lyrisches, sensibles Spiel ergänzt perfekt den rhythmisch-melodischen Stil von Har Even, sei’s an der Gitarre oder E-Bass. Ziv Ravitz trägt mit seinem dynamischen, teils funkigen Beat wesentlich zum mitreissenden Groove dieser Band bei. Gemeinsam lassen sie wunderschöne, stimmungsvolle Klanglandschaften entstehen, deren Basis wehmütige Melodien, dichte Harmonien und fliessende Rhythmen sind.

Pablo Held: piano, Eran Har Even: guitar/e-bass, Ziv Ravitz: drums
Di und Mi, 20:30 Uhr

Nicole Johänntgen: alto sax, Jon Ramm: trombone, Steven Glenn: sousaphone, Paul Thibodeaux: drums

Nicole Johänntgen: alto sax, Jon Ramm: trombone, Steven Glenn: sousaphone, Paul Thibodeaux: drums
Auf ihrer CD-Release-Tour macht Nicole Johänntgen auch Halt im bird’s eye.
Die swingende Basis der souligen, versatilen Saxophonistin ist der New-Orleans-Jazz. Dies wird sofort klar, wenn Paul Thibodeaux mit Feingefühl und Drive den legendären «Second Line»-Schlagzeug-Groove ausführt, sozusagen die Wiege des traditionellen Jazz. Der Beat trifft auf Steven Glenns pulsierendes Sousaphon, das präzise und funky die Bassline artikuliert und den harmonischen Boden legt für bluesige Improvisationen und Dialoge zwischen Jon Ramms Posaune und Johänntgens Saxophon. Die Band rumpelt, pustet und schmettert die eingängigen Melodien mit Herzblut, aber auch Subtilität in einer federnden Atmosphäre von komprimierter Energie. «Henry» ist ein mitreissender Tanz der Melancholie und Lebensfreude.
Do, 20:30 Uhr

Patricija Škof: vocals, Ben Zahler: flute, Iannis Obiols: piano, Illya Alabuzhev: bass
Feinsinniger, verspielter Jazz mit starker Lyrik.
Flötist Ben Zahler präsentiert neue, vielschichtige Songs und mit Patricija Škof auch gleich eine neue Sängerin. Die slowenische Musikerin singt mal frech, mal sarkastisch mit einem feinen Augenzwinkern und erzählt mit sanfter, dunkler Stimme skurrile, originelle Geschichten zu Zahlers ausdrucksstarker und filigraner Flöte. Die Lieder sind teils an die Pop-Musik angelehnt, teils anspruchsvoll, stets mit der Absicht, auch Komplexes leicht erscheinen zu lassen. Iannis Obiols und Ilya Alabuzhev meistern es mit ihrer Offenheit mühelos, durch ihr artikuliertes, sicheres Spiel – ganz ohne Drums – für eine intensive Energie zu sorgen. Letzten Frühling hat 8 octopi ihr neues Album «Frail Boat» auf Bandcamp herausgebracht.

Patricija Škof: vocals, Ben Zahler: flute, Iannis Obiols: piano, Illya Alabuzhev: bass
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Óskar Guðjónsson: tenor sax, Ómar Guðjónsson: guitar/bass/pedalsteel, Tómas Jónsson: piano/hammond organ, Magnús Trygvason Eliassen: drums

Óskar Guðjónsson: tenor sax, Ómar Guðjónsson: guitar/bass/pedalsteel, Tómas Jónsson: piano/hammond organ, Magnús Trygvason Eliassen: drums
Isländische Klangwelt aus Melancholie, Optimismus und rauen Winternächten.
Die innige Verbundenheit dieser Band, gekoppelt mit einer leisen Entschleunigung und entspannten, natürlichen Offenheit anderen Musikstilen gegenüber, macht den Sound von ADHD so besonders faszinierend und eigenständig. Die Musiker verweben nachdenkliche Melodien mit sehnsüchtigen Akkorden, dosieren feinfühlig elektronische Effekte, lassen Hammondklänge wabern, unterlegen sie mit subtilen Bass- und Schlagzeugimpulsen und führen das Publikum damit in eine eigene, magische Musikdimension, die lange nachhallt.
So, 11:00 Uhr

Liv Sindler: vocals/speaker, Marcelo Figueiredo: guitar/vocals, Angelo Vardabasso: bass/vocals, Dominik Läuchli: piano/drums/vocals
Musikalische Bühnenproduktion, die Erzählung und Live-Jazz verbindet.
Inspiriert vom Bilderbuch «Major Dux» von Martin Baltscheit erzählt die Band unter Liv Sindler von einem Land, in welchem die Musik durch den strengen Major Dux plötzlich verboten wird. In dieser still gewordenen Welt findet Bartolomäus Bob Zuflucht in geheimen Jazzclubs, in denen eine musikalische Rebellion entsteht. Mit Klängen, Geräuschen, Improvisationen und Liedern wird die Geschichte auf der Bühne lebendig. Sie nimmt Gross und Klein mit auf eine spielerische und mitreissende Reise, die die Fantasie anregt und zum Nachdenken über die Bedeutung der Musik und der künstlerischen Freiheit einlädt.

Liv Sindler: vocals/speaker, Marcelo Figueiredo: guitar/vocals, Angelo Vardabasso: bass/vocals, Dominik Läuchli: piano/drums/vocals
Di und Mi, 20:30 Uhr

Daniel Migliosi: trumpet, Simon Comté: tenor sax, Levi Harvey: piano, Géraud Portal: bass, Kai Craig: drums

Daniel Migliosi: trumpet, Simon Comté: tenor sax, Levi Harvey: piano, Géraud Portal: bass, Kai Craig: drums
Frischer, kontemporärer Jazz mit Drive.
Der preisgekrönte luxemburgische Trompeter Daniel Migliosi ist einer der vielversprechendsten Talente der zeitgenössischen europäischen Jazzszene. Mit seinem Quintett lotet er neue musikalische Grenzen aus – dabei lässt er sich von seinen Vorbildern inspirieren und verbindet moderne Einflüsse mit einer unverwechselbaren persönlichen Note. Seine Läufe sind klar artikuliert, teilweise virtuos, aber nie oberflächlich, sein Klang ist innovativ, ausdrucksstark und sowohl frisch als auch tief in der Tradition verwurzelt. Simon Comté liefert den versierten Counterpart und führt einfühlsam die Themen unisono mit Migliosi. Die Rhythmussektion heizt treibend ein und bietet die federnde Basis für diese wunderbaren Abende.
Do, 20:30 Uhr


Nat Su: alto sax, Jean-Paul Brodbeck: piano

Modern Mainstream mit erfrischenden Freiräumen.
Der sensible, ausdrucksstarke Pianist Jean-Paul Brodbeck und der eigensinnig-virtuose Saxophonist Nat Su liefern sich hier ein dichtes, melodiöses Tête-à-Tête der erfahrenen Musikerpersönlichkeiten. Sie interpretieren Lieder aus dem Great American Songbook neu und widmen sich weniger bekannten Songs von z.B. Wayne Shorter oder Fred Lacey, in dem sie diese unprätentiös und mit rhythmisch direktem Ausdruck aufbrechen und weiterentwickeln. Ohne die Wurzeln zu vernachlässigen, öffnen sie sich der Energie und Impulsivität des Moments.

Nat Su: alto sax, Jean-Paul Brodbeck: piano
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Andy Middleton: tenor/soprano saxes, Piotr Wyleżoł: piano, Josh Ginsburg: bass, Alan Jones: drums

Andy Middleton: tenor/soprano saxes, Piotr Wyleżoł: piano, Josh Ginsburg: bass, Alan Jones: drums
Hart swingender New-York-Sound mit expressiven lyrischen Komponenten.
Der renommierte Saxophonist Andy Middleton verbindet elegant den authentischen Flair des schwungvollen, zeitgenössischen Jazz des Big Apple mit dem Erbe der melodischen Saxophon-Tradition. Seinen breiten Ton modelliert er von kraftvoller Intensität bis zu zarter Wärme, von lyrischer Schönheit bis zu rhythmischem Schwung. Er ist ein geschickter Erzähler, seine Soli sind dynamisch und er phrasiert mit einer Reife und Gelassenheit, die Landschaften von harmonischen Klangfarben entstehen lassen. Piotr Wyleżoł liefert dabei leicht und frisch dichte Harmonien und Josh Ginsburg sowie Alan Jones treiben mit einem federnden Rhythmus an.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Patrick Joray: tenor sax, Paul Janoschka: piano, Lukas Traxel: bass, Paul Amereller Jorge Rossy: drums
Eleganter Modern Mainstream mit frischer Strahlkraft.
Der aufsteigende Saxophonist Patrick Joray formt seinen Klang durch vier musikalisch ausdrucksstarke Persönlichkeiten, die im gemeinsamen Improvisieren stets die Bandmitte suchen und ein tiefes Verständnis der afroamerikanischen Jazztradition teilen. Mit seinem warmen, persönlichen Sound lässt er den Themen Zeit zu atmen. Er hat ein intuitives Gespür für einen natürlichen Spannungsbogen. Mit seinen einfühlsamen, achtsamen Phrasierungen zeigt er sich als feinfühliger, gekonnter Storyteller. Die Band kreiert eine dichte und zugleich transparente Sprache, mit der sie ihren eigenen klanglichen Kosmos entstehen lässt. Beeinflusst von Jorays enger Verbindung zur New Yorker Jazzszene verbindet das Quartett Tradition und Gegenwart zu einer lebendigen, zeitgenössischen Form des Jazz.

Patrick Joray: tenor sax, Paul Janoschka: piano, Lukas Traxel: bass, Paul Amereller Jorge Rossy: drums
Do, 20:30 Uhr
Big Band Night

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Álvaro Ocón: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Fernando Brox: trombone/flute, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone, Lucas Wirz: bass trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums

Francesca Gaza: conductor, Bastien Rieser, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Álvaro Ocón: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Fernando Brox: trombone/flute, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone, Lucas Wirz: bass trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Big Band Night
Ein zauberhafter Abend mit sattem Orchesterklang.
Die lokale Big Band begeistert das bird’s-eye-Publikum immer wieder mit ihrer differenzierten, wunderschönen Musik. Die kreative Wirkungsstätte von Musiker:innen und Komponist:innen aus Basel präsentiert eleganten, facettenreichen Big-Band-Sound, zeitgenössischen Jazz und eine Prise internationales Flair. Ab und zu lädt die Band einen Gast ein – an diesem Abend zeigt sie ihre eigene geballte Schaffenskraft mit neuen, aber auch weiterentwickelten Kompositionen.
Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely

Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely

Fr und Sa, 20:30 Uhr


Pablo Rodriguez: violin, George Dumitriu, Yanna Pelser Gustavo Cabrera: viola, Joshua Herwig: cello, Maarten Hogenhuis: alto sax, Nicolò Ricci: tenor sax, Nabou Claerhout: trombone, Federico Calcagno: bass clarinet, Teis Semey: guitar, Aleksander Sever: vibes, Tyn Wybenga: conductor/keys, Alessandro Fongaro: bass, Jamie Peet: drums

Pablo Rodriguez: violin, George Dumitriu, Yanna Pelser Gustavo Cabrera: viola, Joshua Herwig: cello, Maarten Hogenhuis: alto sax, Nicolò Ricci: tenor sax, Nabou Claerhout: trombone, Federico Calcagno: bass clarinet, Teis Semey: guitar, Aleksander Sever: vibes, Tyn Wybenga: conductor/keys, Alessandro Fongaro: bass, Jamie Peet: drums

Faszinierende, rahmensprengende Synergie von Jazz, Hip Hop, südafrikanischer Musik und Elektronik.
Komponist, Keyboarder und Bandleader Tyn Wybenga ist eine treibende, innovative Kraft in der niederländischen, zeitgenössischen Jazzszene. Mit gewagter Kreativität nutzt er eine einzigartige Kompositionsmethode, in der er Fragmente von aufgenommenen Soloimprovisationen seiner Bandmitglieder sampelt und umarrangiert, um neue Musik zu schaffen und seine Band wiederum über diese Klangcollage improvisieren zu lassen. Ein erfinderischer, schnell denkender und subtil geschichteter Sound, der stark variiert, fesselt und doch als harmonisches, groovendes Ganzes atmet. Wybenga hat sein neuestes Album «Tonepool Paradox» 2025 auf Bandcamp veröffentlicht. Die Durchführung dieser Jazzkonzerte wurde durch die Unterstützung des Performing Arts Fund NL ermöglicht.

In Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis,
dem Institut Jazz der Hochschule für Musik Basel FHNW
und sonic space basel

Di, 20:30 Uhr

Christina Boner, Loic Paulin, Dominik Wörner: vocals, Lysianne Vincent: cornett/recorder, Johanna Böhm: shawm/recorder, Melissa Sandel: dulcian/recorder, Andreas Böhlen: alto sax/recorder, Fabian Willmann: tenor sax, Moritz Sembritzki: guitar

Christina Boner, Loic Paulin, Dominik Wörner: vocals, Lysianne Vincent: cornett/recorder, Johanna Böhm: shawm/recorder, Melissa Sandel: dulcian/recorder, Andreas Böhlen: alto sax/recorder, Fabian Willmann: tenor sax, Moritz Sembritzki: guitar
Historische Aufführungspraxis und die Renaissance von Traditionen treffen auf den Geist des zeitgenössischen Jazz.
Das neue Projekt von «Satyr’s Band» präsentiert die vielschichtige Musik von Michael Praetorius in verschiedenen Spielarten: Als erstes in der ursprünglichen Form mit Diminutionen der damaligen Zeit, dann im Stile Praetorius’ interpretiert und als letztes in einem heutigen Jazzkontext eingebettet. Bei allen drei musikalischen Sichtweisen kommt das Publikum neben den Stimmen auch in den Genuss von Instrumenten des 16. und 17. Jahrhunderts wie Zink, Pommer, Dulzian und Blockflöten. Im Jazzteil und für die gross besetzen Werke von Praetorius stossen noch Saxophon und Gitarre hinzu. Damals lernte Komponist, Organist, Hofkapellmeister und Gelehrter Michael Praetorius von den verschiedenen Musiktraditionen aus Deutschland sowie Italien und entwickelte beide auf individuelle und packende Weise zu seinem typischen Stil weiter. Auf der anderen Seite wird Jazz seit jeher von verschiedensten Einflüssen geprägt und definiert sich im Wesen durch Experimentierfreudigkeit und stetiger Neuerung. Insofern sind die heute komponierten Diminutionen im Stil des 17. Jahrhunderts, die Jazz-Neukompositionen und die Improvisationen ganz im Sinne des experimentierfreudigen Praetorius, der sich auch stets weiterentwickelte und auf seinem bestehenden musikalischen Wissen aufgebaut hat. Man darf sich auf diese spannenden, musikalischen Spiegelungen freuen.
Mi, 20:30 Uhr

Pippa Sieppalla: violin, Jenny Armor: viola, Margherita Succio: cello, Holly Forster: alto sax, Robert Wypasek: tenor sax, Linda Scharnagl: vocals, flute, bass clarinet, baritone sax, Elisabeth Scheuren: vibes, Gal Golob: bass, Paulo Almeida: drums
Genreübergreifende Suite zwischen improvisatorischer Offenheit, kammermusikalischer Präzision, Jazz und Klassik.
«Wood is Wood is Wood» entstand, als Multiinstrumentalistin und Komponistin Linda Scharnagl beobachtete, dass das Baritonsaxophon manchmal fast identisch mit dem Cello klingen kann. So stellte sie jeweils ein Streichinstrument einem Holzblasinstrument gegenüber und nahm das Thema Spiegelungen musikalisch wie klanglich wörtlich auf: Violine und Altsaxophon, Viola und Tenorsaxophon, Violoncello und Baritonsaxophon treten in einen facettenreichen Dialog. Ergänzt wird das Ensemble durch Vibraphon, Kontrabass und Schlagzeug. Ein vielschichtiges Werk, das klangliche Grenzen auslotet und musikalische Spiegelungen auf unterschiedlichsten Ebenen erfahrbar macht.

Pippa Sieppalla: violin, Jenny Armor: viola, Margherita Succio: cello, Holly Forster: alto sax, Robert Wypasek: tenor sax, Linda Scharnagl: vocals, flute, bass clarinet, baritone sax, Elisabeth Scheuren: vibes, Gal Golob: bass, Paulo Almeida: drums
Mi, 21:30 Uhr

Isaac Dubow: trumpet, Yann Nomdedeu: piano, Mark Abramowski: bass, Stefano Grasso: drums

Isaac Dubow: trumpet, Yann Nomdedeu: piano, Mark Abramowski: bass, Stefano Grasso: drums
Dieses Quartett begeistert durch Leichtigkeit und Virtuosität, ohne dabei die Erdung zu verlieren.
Ism-Y Quartet nutzt die Notation als Impulsgeber für die Improvisation und entwickelt Partituren, die zu unbegrenzten Interpretationen und Ergebnissen einladen, dabei aber ihre eigene, unverwechselbare Identität bewahren. Ein experimentierfreudiges Set voller Überraschungen.
Do, 20:30 Uhr

Nóra Szabó: portativ organ/vocals, Sophia Göken: piano/synths/vocals
«Espoir» vereint zwei unterschiedliche musikalische Welten auf der Suche nach neuen Verbindungen.
Das Programm basiert auf einem Stück aus dem 14. Jahrhundert aus dem Faenza Codex, eines der frühesten und wichtigsten Sammlungen von Tastenmusik. Das ursprüngliche Lied hiess «J’ay grant désespoir de ma vie» – «Ich habe grosse Verzweiflung in meinem Leben». In einer späteren Bearbeitung desselben Stücks wurde aus désespoir (Verzweiflung) éspoir (Hoffnung) - Verzweiflung wurde zu Hoffnung. Diese Veränderung erinnert daran, dass Musik immer die Handschrift der Ausführenden trägt - und jede Aufführung eine neue Interpretation ist. Durch historische und neue Kompositionen interpretieren die beiden Musikerinnen alte Melodien neu. Das Programm ist ein spiegelnder Dialog zwischen einem der frühesten und einem der neuesten Tasteninstrumente - der Portativorgel und dem Klavier.

Nóra Szabó: portativ organ/vocals, Sophia Göken: piano/synths/vocals
Do, 21:30 Uhr

Arany Kővári: recorders,/cornett, Colin Heller: violin, Halldór Bjarki Arnarson: harpsichord, Joosung An: keys, Gal Golob: bass, Pau Gurpegui: drums

Arany Kővári: recorders,/cornett, Colin Heller: violin, Halldór Bjarki Arnarson: harpsichord, Joosung An: keys, Gal Golob: bass, Pau Gurpegui: drums
Auf der Suche nach dem musikalischen «Slang» des jeweiligen Genres im Kontext der alten Musik und Jazz.
Eines der ersten Dinge, die ein neugieriger Tourist aufgreift, ist die Umgangssprache: Sie ist eine Möglichkeit, ein Gespräch zu beginnen oder das Eis zu brechen. Manchmal ist ein einziges Fremdwort das fehlende Puzzlestück, das genau das ausdrückt, was wir meinen. Ein üppiger Akkord, ein wehmütiges Ostinato, ein kniffliger Beat, ein eingängiger Standard – das Sextett mit sechs Muttersprachen und noch vielfältigeren musikalischen Hintergründen, lernt das musikalische Vokabular des anderen kennen und drückt es dann mit eigenem Akzent aus. Je mehr musikalische Sprachen die Musiker:innen in den Schmelztiegel werfen, desto reichhaltiger und lebhafter wird das Gespräch. Jeder kann dem Fluss instinktiv folgen, auch ohne den Dialekt zu sprechen. Doch ein weitgereistes Publikum, das mit verschiedenen musikalischen Traditionen vertraut ist, erkennt vielleicht auch die Spuren der einzelnen Genres: Alte Musik und moderne Harmonien.
Fr, 20:30 Uhr

Lambert Colson: cornetto, Peter Evans: trumpets/electronics, Ron Stabinsky: keys/piano/electronics
Europäische Uraufführung einer bezaubernden Klangwelt aus Alter Musik, zeitgenössischem Jazz und elektronischen Elementen.
Im Geiste des Experimentierens haben Peter Evans und Ron Stabinsky den grossartigen Kornettmeister und Alte-Musik-Wissenschaftler Lambert Colson als Ehrengast an diesem Abend eingeladen, der die Idee der beiden mit einer fundierten Praxis, versatiler Emotionalität und sensibler Leichtigkeit vertieft und weiterführt. Ganz im Sinne der Alten Musik liegt der Fokus auf der Liebe zum Klang, zur Klangfarbe, zur Improvisation und zur kompositorischen Präzision. Ihre Arbeit greift aktiv die paradoxe Geschichte der Aufführung «Alter Musik» auf – eine Praxis, die darin besteht, das Bekannte und das Unbekannte in Einklang zu bringen und dabei ständig neue Möglichkeiten zu erschließen – was auch im Jazz essenziell ist. Sowohl Evans als auch Stabinsky widmen sich seit Jahrzehnten der Improvisation in einer Vielzahl von Stilen und Traditionen, sodass diese Zusammenarbeit ein natürlicher Teil ihrer kreativen Entwicklung ist.

Lambert Colson: cornetto, Peter Evans: trumpets/electronics, Ron Stabinsky: keys/piano/electronics
Sa, 20:30 Uhr

Karim Othman-Hassan: Oud/Ney, Danyel Franke: traverso, Georg Vogel: Arciorgano/ Clavemusicum Omnitonum, M-Claviton, Valentin Duit: drums

Karim Othman-Hassan: Oud/Ney, Danyel Franke: traverso, Georg Vogel: Arciorgano/ Clavemusicum Omnitonum, M-Claviton, Valentin Duit: drums
Wiederbelebung osmanischer Hofmusik des 17. Jahrhunderts, adaptiert für das spezielle, eigenwillige Klangbild dieses Ensembles.
Ausgehend von der Repertoiresammlung des Demetrios Cantemir (Dimitri Kantemir) hat die Band eigene Arrangements zusammengestellt. Dimitri Kantemir, als Kantemiroğlu bei den Osmanen bekannt, polyglotter Universalgelehrter, aussergewöhnlichster Tanbur-Virtuose seiner Epoche und Prinz von Moldawien, kompilierte während seines Aufenthalts in Konstantinopel/Istanbul zwischen 1690 und 1700 über 350 osmanische Instrumentalkompositionen in einer speziell zu diesem Zweck adaptierten Notation. Einige dieser Stücke, insbesondere die des Prinzen selbst, dienen Zençir in der Instrumentierung Oud, Ney, Traversflöte, Drums und diesmal erstmalig mit den re- und neukonstruierten vieltönigen Tasteninstrumenten Arciorgano und Clavemusicum Omnitonum als Gerüst für ein neues Musikuniversum, ohne dabei den detailliert vorgegeben Pfad der Werke der Sammlung zu verlassen.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Eiríkur Orri Ólafsson: piano/trumpet/synth, Róberta Andersen: guitar/electronics, Magnús Trygvason Eliassen: drums
Dunstige, melancholische Mischung aus Jazz und elektronischer Musik.
Durch die Linse seiner gemeinsamen musikalischen Sprache erkundet dieses eigenwillige Ausnahmetrio eine in Neonfarben getauchte, nachdenkliche Welt aus Jazz und elektronischer Musik. Für sechs Awards nominiert, erzeugen die Musiker:innen gewaltige, faszinierende Klangwelten mit polyphonen Melodienlinien, verträumten Harmonien und präzisen, vielschichtigen Rhythmen. Sie werfen sich die Motive wie Bälle zu und entwickeln sie in strahlend klare Soli weiter, die das Publikum in ein sehnsuchtsvolles, wunderschönes sphärisches Universum eintauchen lässt. Ihr neuestes Album «Hist Highness» hat Hist org diesen Sommer auf Bandcamp veröffentlicht, sowie auch Vinyl-Platten pressen lassen.

Eiríkur Orri Ólafsson: piano/trumpet/synth, Róberta Andersen: guitar/electronics, Magnús Trygvason Eliassen: drums
Do, 20:30 Uhr
Solo Series | 1. Set

Sha: bass clarinet/alto sax

Sha: bass clarinet/alto sax
Solo Series | 1. Set
Emotionaler und vielschichtiger Jazz, der sofort ins Herz geht.
Saxophonist und Klarinettist «Sha» betört mit schwebenden, warmen Tönen, die sanft in geheimnisvolle, atmosphärische Klangwelten entführen und sowohl instinktive als auch konstruierte Elemente verbinden. Das Solo-Album «Monbijou» des Berner Künstlers wurde im riesigen hohlen Innenraum des Monbijou-Brückenpfeilers aufgenommen. Es handelt von den verborgenen Räumen, die uns umgeben und von der Möglichkeit, diese mit Klängen zu füllen. Sha bringt das Innere zum Klingen und erweckt eine leise, kontemplative Sehnsucht, die noch lange nachhallt.
Do, 21:30 Uhr
Solo Series | 2. Set

Björn Meyer: e-bass
Solo Series | 2. Set
Auf seiner Release-Tour kommt Björn Meyer mit seinem wunderschönen Solo-Album auch ins bird’s eye.
Björn Meyer erforscht mit seinem genreübergreifenden Sound das bisher ungeahnte Potenzial des E-Basses und zieht das Publikum mit seinen filigranen Melodienlinien, seinem kristallklaren Anschlag und wehmütigen Harmonien sofort in den Bann. Er erschafft eindrucksvolle Klangwelten und vielschichtige Texturen, wobei er sich zugleich des akustischen Raums, in dem die Klänge entstehen, sehr bewusst ist – er bezieht ihn wie ein eigenes Bandmitglied mit ein und verstärkt damit den Zauber noch mehr.

Björn Meyer: e-bass
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Johannes Enders: soprano/tenor sax, Rainer Böhm: piano, Doug Weiss: bass, Jorge Rossy: drums

Johannes Enders: soprano/tenor sax, Rainer Böhm: piano, Doug Weiss: bass, Jorge Rossy: drums
Moderner Jazz zwischen lyrischer Intimität und energetischer Dringlichkeit.
Der grossartige Saxophonist Johannes Enders kommt mit seinem soeben erschienenen Album «Phantom Happiness» auch ins bird’s eye. Fragile Glücksmomente gehen in flüchtige Stimmungen über und eruptieren in einer Spannung aus innerer Ruhe und rastloser Bewegung. Melodische Klarheit trifft auf offene Formen, komplexe Rhythmen auf spontane Interaktion. Enders’ markanter, ausdrucksstarker Tenorsaxophonklang entfaltet sich über Rainer Böhms dichte Harmonien, getragen vom tiefen, elastischen Puls Doug Weiss’ und der feinen, zugleich kraftvollen Rhythmussprache Jorge Rossys.
Di und Mi, 20:30 Uhr

Ohad Talmor: tenor sax/synths, Fabien Iannone: bass/synths, Eric McPherson: drums, Noé Tavelli: drums
Experimentelle Begegnung von akustischen und elektronischen Klängen.
Inspiriert vom improvisierten Klang des modernen Jazz und der Tradition der kubanischen Batas-Trommeln, schafft Noé Tavelli mit seinem Quartett ein berauschendes, zukunftsweisendes Musikuniversum, in dem die vier Stimmen in ständigem Dialog stehen. Eine Kombination aus zwei bedeutenden Persönlichkeiten der New Yorker Szene (Ohad Talmor/Eric McPherson) und zwei Schweizer Talenten (Fabien Iannone/Noé Tavelli), aus akustischen und elektronischen Instrumenten, aus Jazz und Bembé-Traditionen, sowie aus Komposition und Improvisation, die begeistert.

Ohad Talmor: tenor sax/synths, Fabien Iannone: bass/synths, Eric McPherson: drums, Noé Tavelli: drums
Do, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel, Institut Jazz, FHNW, ausgewähltes Bachelorprojekt

Alice Auclair: vocals, Cole Palensky: tenor sax/vocals, Eliott Knuets: guitar, Iannis Obiols: piano, Jonathan Collin Bouhon: bass, Ian Wacksman: drums

Alice Auclair: vocals, Cole Palensky: tenor sax/vocals, Eliott Knuets: guitar, Iannis Obiols: piano, Jonathan Collin Bouhon: bass, Ian Wacksman: drums
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel, Institut Jazz, FHNW, ausgewähltes Bachelorprojekt
Es ist uns immer wieder eine grosse Freude, ein ausgewähltes Abschlussprojekt des Bachelor-Studiengangs der Hochschule für Musik Basel, Institut Jazz, FHNW auf unserer Bühne zu präsentieren.
Dieses Mal ist es das Projekt des Saxophonisten Cole Palensky. Er präsentiert die Musik seiner beiden kommenden Alben, deren Klangspektrum von Jazz bis hin zu zeitgenössischem Pop reicht. Sein erstes Album «i» beeindruckt durch instrumentale Melodien im Stil der Modern-Jazz-Fusion, während «i2», mit Coles eigenen Songtexten, eher in Richtung Folk, Rock und Pop geht.
Fr und Sa, 20:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien

Domenic Landolf: tenor sax, Keenan Ahrends: guitar, Raphael Walser: bass, Jonas Ruther: drums
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien
Melancholisch angehauchter Jazz mit südafrikanischen Wurzeln.
Mit seinem hochkarätig besetzten Quartett präsentiert der südafrikanische Gitarrist seine neuesten Kompositionen und verwebt Improvisation, Balladen und Groove mit einem nostalgischen Touch. Mit Domenic Landolf, Raphael Walser und Jonas Ruther hat Ahrends drei Seelenverwandte an Bord geholt, die seine Ideen auf ideale Weise umzusetzen vermögen. Wir dürfen uns auf ein gleichermassen energiegeladenes wie feinfühlig-emotionales Klangerlebnis freuen.

Domenic Landolf: tenor sax, Keenan Ahrends: guitar, Raphael Walser: bass, Jonas Ruther: drums
Di und Mi, 20:30 Uhr

Peter Meyer: guitar/electronics, Bernhard Meyer: e-bass, Moritz Baumgärtner: drums

Peter Meyer: guitar/electronics, Bernhard Meyer: e-bass, Moritz Baumgärtner: drums
Brillante, innovative Verschmelzung von experimentellem Postrock, Jazz und Elektronik.
Das Melt Trio hat über Jahre seinen speziellen Stil immer weiter ausgefeilt und zeigt sich subtiler und zugleich kraftvoller denn je. Melt steht für die Idee und Vision, gemeinsam neue Musik zu entwickeln: Die Bandmitglieder verbinden, verschmelzen, glühen und führen Energie, Fluss und Bewegung dynamisch zusammen und lassen ihre kreativen Ideen, die sie gemeinsam entwickelt haben, strahlen. So fasziniert der Sound von Melt Trio durch öffnende Formen, zauberhafte Melodien und Klänge, komplexe Harmonien sowie rhythmische Finessen und lässt das Publikum staunen und träumen. Soeben ist ihr neues Album «Pleasure» bei Fun In The Church erschienen.
Do, 20:30 Uhr
Big Band Night

Francesca Gaza: conductor, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Cesc Badia, Nicola Bernhard: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Fernando Brox: trombone/flute, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone, Lucas Wirz: bass trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Big Band Night
Beeindruckende Hommage an den Basler Komponisten George Gruntz.
Unser lokales Jazzorchester begeistert das Publikum immer von Neuem mit ihrer differenzierten, wunderschönen Musik. Die kreative Wirkungsstätte von MusikerInnen und KomponistInnen aus Basel präsentiert eleganten, facettenreichen Big-Band-Sound, zeitgenössischen Jazz und eine Prise internationales Flair. An diesem Donnerstag widmet sich das Orchester einer exquisiten Auswahl der Kompositionen von Jazzpianist und Komponist Gruntz.

Francesca Gaza: conductor, Tobias Schneider, Sebastián Greschuk, Cesc Badia, Nicola Bernhard: trumpet/flugelhorn, Josh Schofield: alto/soprano saxes, Sara El Hachimi: alto sax/flute, Baptiste Stanek: tenor sax/flute/clarinet/bass clarinet, Charley Rose: tenor sax/clarinet, Charlotte Lang: baritone sax/ bass clarinet, Fernando Brox: trombone/flute, Lukas Reinert, Yossi Itskovich: trombone, Lucas Wirz: bass trombone, Michał Skwierczyński: guitar, Lorenzo Vitolo: piano, Gianni Narduzzi: bass, Marton Juhasz: drums
Fr, 16:00 Uhr
Museum Tinguely
Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely


Roche’n’Jazz: Jazz im Museum Tinguely
Fr und Sa, 20:30 Uhr

Daymé Arocena: vocals, Jorge Luis Lagaraza: piano, Aniel Someillan: bass, Rodney Barreto: drums, Alberto Garcia: percussion
Mitreissender Latin-Jazz mit Einflüssen von Neo-Soul, afrokaribischen Rhythmen und modernem Pop.
Die preisgekrönte afro-kubanische Sängerin Daymé Arocena ist eine starke, charismatische Stimme in der zeitgenössischen Latin-Pop- und Jazzszene. Ihre warme, soulige Stimme lässt sofort aufhorchen und fasziniert mit einer dynamischen Phrasierung, die stark von ihren afrokubanischen Wurzeln geprägt ist. Ihre virtuosen Scats ganz in der Tradition der Jazzimprovisationen beeindrucken genauso, wie ihre breiten, ausgezogenen Legatoklänge, auf denen sich die Seele ausruhen kann. Sie würdigt die Wurzeln und die fortwährende Entwicklung des Latin-Jazz und begeistert gleichzeitig mit ihrer Offenheit und Sensibilität für zeitgenössische Formen der Musik.

Daymé Arocena: vocals, Jorge Luis Lagaraza: piano, Aniel Someillan: bass, Rodney Barreto: drums, Alberto Garcia: percussion